Bayern-Arzt Müller-Wohlfarth packt aus: So kam es zu meinem Mega-Streit mit Pep!

März 13, 2018 1:43 am Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Über Nacht trat er 2015 als Mediziner des FC Bayern auf. Nach 38 Jahren beim Klub! Grund für den Rücktritt von Wunder-Arzt Dr. Müller-Wohlfarth: Ein riesiger Streit mit dem damaligen Trainer Guardiola!

IN SEINEM BUCH PACKT MÜLLER-WOHLFARTH JETZT AUS

„Der Schicksalstag in meinem Leben mit dem FC Bayern war der 15. April 2015, der Tag des Viertelfinal-Hinspiels in der CL gegen den FC Porto. Wir spielten schlecht und verloren 1:3. Während die Spieler schon auf den Liegen behandelt wurden, wurde ich vor versammelter Mannschaft lautstark angegriffen und für die vielen Verletzten verantwortlich gemacht. Ich sei schuld am körperlichen Zustand der Spieler und letztlich an der Niederlage. Es könne nicht sein, dass die Verletzungen bei uns sechs Wochen dauerten und in Spanien nur 14 Tage.“

„Ich fühlte mich in meinem Ehrgefühl tief verletzt. (…) Pep wusste alles besser: Fünf Minuten Aufwärmen im Schnelldurchlauf, das musste reichen. Doch das konnte nicht gut gehen. (…) Ich konnte Pep Guardiola aber mit dem, wie ich denke und arbeite, schlicht nicht erreichen. Selbst meine Berichte über verletzte Spieler interessierten ihn nicht. Immer wenn ich mit ihm sprechen wollte, wandte er sich sofort ab und ging weg.“

„Unsere erste Begegnung fand im Trainingslager in Riva am Gardasee statt. Der erste Tag war in Ordnung, der zweite auch, doch schon am dritten kam Guardiola auf mich zu und fuhr mich aus heiterem Himmel an: ‚Was ist hier eigentlich los? Ich dachte, ich komme in die beste medizinische Abteilung der Welt, und wir haben zwei Dauerverletzte, die nach der ursprünglichen Diagnose schon längst wieder gesund sein sollten. Was soll denn das?‘ Er sagte das in einem aggressiven, vorwurfsvollen Ton.“

„Ich halte Pep Guardiola für einen Menschen mit einem schwachen Selbstbewusstsein, der alles dafür tut, um andere darüber hinwegzutäuschen. Er scheint deshalb in ständiger Angst zu leben, nicht so sehr vor Niederlagen, sondern viel mehr vor dem Verlust von Macht und Autorität.“ (Quelle: BILD)

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Dieser Artikel wurde verfasst von FloDi